Die NNN berichten:
Radiomoderator Marcus Japke wird voraussichtlich bis zum möglichen Prozess gegen ihn im Gefängnis Waldeck bleiben. "Wir werden keine Haftbeschwerde mehr einreichen", kündigte sein Anwalt Norbert Wendorff gestern gegenüber unserer Zeitung an. Der Verteidiger sagte, er sei dennoch nach wie vor von der Unschuld seines Mandanten überzeugt: "In der Hauptverhandlung werden wir die Beweise dafür auf den Tisch legen." Der Rostocker Anwalt bezeichnete die Vorwürfe gegen Japke als Ergebnis einer Intrige. Die Rostocker Staatsanwaltschaft hatte gegenüber unserer Redaktion angekündigt, dass noch im Sommer Anklage gegen den 39-Jährigen erhoben werden soll.
Hm - eine Haftbeschwerde wurde vor vier Wochen zurückgewiesen, jetzt will man die Unschuldsbeweise erst in der Hauptverhandlung präsentieren und bis dahin bleibt der Mandant in U-Haft? So wirklich überzeugend klingt das m.E. nicht - aber man wird sehen.


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